Arbeit haben oder keine ...


Die oben gestellte Frage wird immer mehr zur alles entscheidenden Frage, wenn es um die Zukunft junger Menschen geht. Wer Arbeit hat, ist drin, kann mitreden und mithalten, kann sich was leisten. Wer keine hat, steht oft genug draußen, sieht zu, wie das Leben an ihm vorbeizieht ...
 
Das Seminar ist für Zivis, die einen Job haben ebenso gedacht, wie für die, die (noch) keinen haben. Wir wollen uns mit dem beschäftigen, was Arbeitslosigkeit so schwer erträglich macht und Arbeit so wichtig. Dazu gehört auch die "Schuldfrage". In weiten Teilen der Bevölkerung besteht die Annahme, dass derjenige, der keine Arbeit hat, daran selbst schuld ist. Wie sehen die Teilnehmer das? Wem helfen diese Schuldzuweisungen? Welche Gründe gibt es, die zu unverschuldeter Arbeitslosigkeit führen können?
 
Außerdem bietet das Seminar Raum für Fragen, die selten gestellt werden, aber das Nachdenken lohnen, wie zum Beispiel: Wie kann ich Zeiten der Arbeitslosigkeit so gestalten, dass ich sie nicht so negativ empfinde? Welche Ansprüche habe ich an meine Arbeit, damit ich mit ihr zufrieden bin? Was treibt mich an, Einsatz zu zeigen?
 
Wer Lust hat, sich mit diesem Thema fair und offen auseinander zu setzen und eigene Erfahrungen einzubringen, ist herzlich willkommen.

Dozentin: Marion Mikula